kurdistan


 

Kurdistan tê wateyê welatê kurdan. Welatê Kurdistan di nav dewletên Tirkiye, Sûriye, Iraq û Îranê de hat perçe kirin. Beşên Kurdistanê ev in: Bakurê Kurdistanê, Başûrê Kurdistanê, Rojhilata Kurdistanê û Başûrê Rojavaya Kurdistanê.
Tabloya Naverokê
 
Dîrok
Gotara mezin: Dîroka Kurdistanê

Kurd yek ji gelên herî kevnare yên Mezopotamya ye. Bi kêmayî ji Împaratoriya Medya û vir ve gelê Kurd, cîhekî girîng di dîroka şaristaniyê de girtiye. şaristaniya ku li ser riyên bazirganiyê yên girîng hatiye avakirin, bi êrîşên Helen, Rom, Bîzans, Ereb, Pers û paşiyê jî Osmanî re rû bi rû maye. Kurdan li hemberî van êrîşan bêwestan ji bo parastina serxwebûn û azadiyê li ber xwe dane; tevî hemû ferman û komkujiyên xwîndar jî, kevneşopiya berxwedanê, mîna yek ji nirxên herî girîng yê çand û toreya xwe dîtine û bi berhemên xwe yên gelî re ew dane jiyandinê.

Gelê Kurdistanê bi sedan sal şêweyê rêxistinî yê civaka komunal, ku girêdana endaman ji nêzîkahiya xwînê pêk tê domand. Ev dirûvê rêxistinî ku mirov dikare wekî civakî-aborî binav bike, bi taybetî ji êl û eşîran pêk dihat û bingeha xwe ji koçertiyê digirt. Ji ber van taybetîyên civakî ye ku Kurdan, ji dêla dewletek yekgirtî ku ji navendekê tê birêvebirin, mîrîtiyên piçûk sazkirine. Berxwedanên van mîrîtiyan li hember êrîşên dijwar yên biyaniyan lawaz mane û ew nikarîne li ser piyan bimînin.

Al

Alê Kurdistanê di sala 1920 hatiye damezrandin ji layê Komelên Kurdistanî ve di wî serdemî da. Alayê Kurdistanê ji sê rengan pêk tê û li ser wan sê rengan jî rojeka 21 tijk heye. Ji serî bu binî rengê sore li nivekê renge spîye u li binî renge keske. Raman rengan ji eveye:

  • Sor, Xwina canemergên Kurdistanê ye eva hatiye rêjtin.
  • Spî, raman azadiye di det li Kurdistanê
  • Kesk, raman suruştê Kurdistanê ye
Ramana rojê ji ewe ku roja Kurdiye, rojeka geşe bu Kurd u Kurdistanê. Roj ji 21 tijkan pêk têt
Marş
Sirûda netewiye Kurdistan Ey Reqîb e.
Cografîya
Ji bo bajarên Kurdistanê binêre: Listeya bajarên Kurdistanê
Nexşeya Kurdistanê
Nexşeya Kurdistanê
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Kurdistan ist das historische Siedlungsgebiet der Kurden mitten in Vorderasien. Die Etymologie der Bezeichnung Kurdistan ist umstritten, da der Name Kurdistan im Laufe der Geschichte in unterschiedlichem geografischen und politischen Sinn verwendet wurde. Er bezeichnete dabei jeweils Gebiete unterschiedlicher Lage und Ausdehnung.[1]

In der heutigen Zeit wird es meist mit Land der Kurden übersetzt.[2] Kurdistan ist je nach Definition und Schätzung mit 490.000 bis 530.000 km² ungefähr so groß wie Frankreich[3] und umfasst heute Teile der Staaten Türkei, Irak, Iran und Syrien. Zur Zeit leben die Kurden vor allem am Oberlauf des Tigris und im Gebiet rund um den Vansee im Südosten der Türkei, in den Tälern des Großen und des Kleinen Zab im Nordosten des Irak und südlich des Urmia-Sees im Nordwesten des Iran.

Geschichte
Frühzeit
Kleinasien in der Antike
Kleinasien in der Antike
Das Gebiet des heutigen Kurdistan war Teil der Region des fruchtbaren Halbmonds, die von vielen Kulturen und Reichen des Altertums besiedelt wurde. Die Hattier und die nachfolgenden Hethiter besiedelten in der Bronzezeit zwischen 2500 v. Chr. und 1200 v. Chr. das nordwestliche Vorderasien und damit die westlichen Gebiete des heutigen Kurdistan.
Ihr Reich endete im Rahmen der einsetzenden Völkerwanderung (siehe: Seevölker). Die hethitische Kultur überlebte jedoch bis um 700 v. Chr. in diversen Kleinstaaten in Ostanatolien, zum Beispiel in Malatya, Zincirli, Karkemisch und Tabal.
Nach der Zerstörung des hethitischen Reiches errichteten die Phryger unter ihrem König Midas ein Reich, das im 9. und 8. Jahrhundert v. Chr. Anatolien beherrschte. Seit 850 v. Chr. bestand in Kurdistan am Vansee das Reich Urartu. Das armenische Königreich erlangte im 1. Jahrhundert v. Chr. seine größte Ausdehnung unter König Tigran dem Großen und umfasste den gesamten Norden Kurdistans.
Neuzeit

Die früheste Bezeichnung für ein Gebiet, das sich explizit auf die Kurden (arabisch: Plur. al-Akrād, Sing. al-Kurd) im Sinne von im 7. Jahrhundert islamisierten kurdischen Volksstämmen bezieht, sind die arabischen Begriffe für „Land der Kurden" bilād al-kurd und ard al-akrādأرض الأكراد‎ ). Letzterer Begriff findet sich beispielsweise auf einer Landkarte[4] im Diwan Lughat at-Turk von al-Kāschgharī aus dem Jahr 466 h.= 1073 n. Chr.

Der persische, uns heute geläufige Name Kurdistan wurde erstmals wenig später als Bezeichnung für eine Verwaltungseinheit des von Ahmad Sanjar 1097-1157 regierten Seldschukenreiches erwähnt.[5]
Ausdehnung des Osmanischen Reiches zwischen 1481 und 1683, darauf Kurdistan westlich des Van-Sees
Ausdehnung des Osmanischen Reiches zwischen 1481 und 1683, darauf Kurdistan westlich des Van-Sees
In einem Brief von 1526 des osmanischen Sultans Süleyman an den französischen König Franz I., nennt Süleyman Kurdistan als Teil seines Herrschaftsbereiches. [6]

Die erste Teilung Kurdistans wurde zwischen dem Osmanischen Reich und dem Reich der Safawiden (Persien) 1639 im Vertrag von Qesrî Şêrîn besiegelt. Der Großteil der kurdischen Fürsten begab sich unter die osmanische Oberhoheit. Die damalige Teilung ist auch heute noch an der fast identisch verlaufenden Grenze zwischen der Türkei und dem Iran sichtbar.

Im Jahre 1847 wurde das kurzlebige osmanische Eyalet Kürdistan gegründet. Es umfasste die das Eyalet Diyarbekir, die Sandschaks Van, Muş und Hakkâri und die Kazas (Bezirke) Cizre, Botan und Mardin. [7]
Es gibt bis heute allerdings keine genaue geographische Definition von Kurdistan.
Vertrag von Sèvres und Lausanne

Nach der Niederlage und dem Zerfall des Osmanischen Reichs wurde den Kurden im Vertrag von Sèvres 1920 das Recht auf Selbstbestimmung zugebilligt. Die südwestlichen Gebiete Kurdistans waren französischer Einflussbereich und wurden so Syrien zugeschlagen, England wurde Mandatsmacht im heutigen Irak, dem die südöstlichen kurdischen Landesteile zugefügt wurden.

Zur gleichen Zeit organisierte Mustafa Kemal Atatürk den Widerstand gegen die europäischen Besatzungsmächte und Griechenland. Die Kemalisten propagierten eine Regierung beider Völker (Kurden und Türken) und banden auf diese Weise die kurdischen Stammesführer und Scheichs in den türkischen nationalen Befreiungskampf ein.

Im Vertrag von Lausanne (24. Juli 1923) wurden die neuen Machtverhältnisse zwischen der Türkei und den Besatzungsmächten Vereinigtes Königreich, Frankreich und Italien vertraglich festgeschrieben. Von den Versprechungen des Vertrages von Sèvres gegenüber den Kurden war keine Rede mehr. Das Siedlungsgebiet der Kurden befand sich von da an in vier Staaten: in der Türkei, im Iran, im Irak, und in Syrien.

Die größten Aufstände im 20. Jahrhundert
Abstammung
Zur Herkunft und Abstammung der Kurden, siehe Kurden#Herkunft der Kurden.
Der Name „Kurdistan"
Römische Provinzen 117 n. Chr.; es fehlt jedoch die Provinz Assyria.
Römische Provinzen 117 n. Chr.; es fehlt jedoch die Provinz Assyria.

Historische ähnliche Namen sind im Altertum vielfach belegt. Es ist nicht anzunehmen, dass damit stets Vorfahren der heutigen Kurden gemeint waren und dass kurdische Volksstämme oder - gruppen eine so lange, ununterbrochene, alte Tradition aufweisen können und über Jahrtausende ihre Identität bewahrt haben. Meist hatten diese Namen lediglich die Bedeutung von Bergvolk/Fremdvolk oder Bergbewohner.[8]

Entsprechend erhielten Gebiete, in denen Fremd- und Bergvölker lebten, die allgemeine Bezeichnung Kur . Im weitereren Verlauf wurde nach der Ur-III-Zeit der Begriff Kur als allgemeiner Begriff für Land übernommen. Beispiele[8][9]: Sumerisch Kur-a; Akkadisch K(Q)ard-a(k)a; Aramäisch k(q)uti; Griechisch Kurduch , Gordyene; Lateinisch Gorduene, Corduena.
Geografie

Die Grenzen Kurdistans lassen sich aus mehreren Gründen nicht eindeutig definieren. Zum einen gibt es, abgesehen von der Autonomen Region Kurdistan (Südkurdistan) im Irak und einer Provinz Kurdistan im Iran, offiziell kein politisches Territorium und keine Verwaltungseinheit Kurdistan. Erschwerend kommt hinzu, dass sich das Siedlungsgebiet der Kurden zu großen Teilen mit demjenigen der Nachbarvölker (Türken, Aserbaidschaner, Araber, Perser, Armenier, Aramäer, Turkmenen, Turkomanen) überschneidet. Die Zugehörigkeit oder Nicht-Zugehörigkeit vieler Gebiete zu den kurdischen Siedlungsgebieten ist deshalb sehr umstritten.

Kurdistan liegt zwischen dem 34. und 40. Grad nördlicher Breite und dem 38. und 48. Grad östlicher Länge (34° - 40° N, 38° - 48° O Koordinaten: 34° - 40° N, 38° - 48° O). Es erstreckt sich über Ost- und Südostanatolien - genauer gesagt von İskenderun und dem Taurusgebirge bis hoch zum Ararat - bis zum Urmia-See in Iran und schließt die Region der Zagrosgebirgskette, also den Nordirak und den Westiran, sowie Teile von Nordsyrien mit ein.
 
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